Entscheidend für eine ßan/c-Niederlassung im Ausland sind nach Untersuchungen des IWF die sog. Störkosten (troubling costs). Darunter versteht man im einzelnen besondere Aufwendungen aufgrund von
* unsicherer Infrastruktur (unreliable infrastructure) im Gastland,
* Problemen hinsichtlich der Aufsicht (zu hohe Regulierungsdichte; undurchsichtige Vorschriften; willkürliche Anwendung),
* Verbreitetsein von Bestechungszahlungen an verschiedene Behörden (briberies),
* hohem Mass an Kriminalität im Land gesamthaft, in der Finanzbranche oder im besonderen bezielt auf ausländische Unternehmen sowie
* arbeitsrechtliche Unsicherheiten (contract enforcement difficulties). Sind diese Kosten zu hoch, so ist eine Kooperation mit heimischen Banken allemal der günstigere Weg.
- Siehe Allianzen, grenzüberschreitende, Angleichung, informelle, Auslandszweigstelle.