Von der Politik des Federal Reserve Systems in den USA gesagt.
* In den USA besass im Jahr 2004 jeder zweite Haushalt Aktien.
* Die (Konsum) Ausgaben der Privathaushalte stehen aber nachweislich in sehr enger Wechselbeziehung zu den Aktienkursen.
* Die Aktienkurse werden daher von der Fed als Zwischenzielvariable angesehen; entsprechend muss dafür gesorgt werden, dass die Unternehmen günstige Gewinnerwartungen (l/l/ac/7sfc/msaussichten) haben, damit die Privathaushalte mehr Nachfrage entfalten. -Der Nachteil bei dieser Politik ist, dass die Aktionäre immer riskanter auf Hausse spekulieren. Denn sie können erwarten, dass die Fed bei einer Baisse mit Zinssenkungen hilft.
- Nach Berechnungen der Deutschen Bundesbank drückt ein Fall der Aktienkurse um 30 Prozent das Wirtschaftswachstum in Deutschland über den privaten Verbrauch um kaum 0,1 Prozent.
- Siehe Erdölpreis, Konsumneigung, marginale aus Aktienvermögen, Moral Hazard, Signalwirkung.