Festlegung der Geldpolitik allein oder vorwiegend auf das Preisniveau von Vermögenswerten, neben Wertpapieren vor allem auch auf Immobilien.
* Aber bereits die Bestimmung "angemessener" Vermögenspreise wirft kaum lösbare Beurteilungsprobleme auf. Denn auch eine Zentralbank kann ein "richtiges" Kursniveau und "gesunde" Ertragserwartungen nicht beurteilen, weil ihr die Masstäbe dazu fehlen.
* Das Niveau der Vermögenspreise muss schwanken können, um veränderte Einschätzungen über künftige Erträge widerzuspiegeln; frei schwankende Vermögenspreise sind die Voraussetzung dafür, dass die Finanzmärkte ihre volkswirtschaftliche Kapitallenkungsfunktion wirksam wahrnehmen können.
* Zudem hätte die Stabilisierung des Vermögenspreis-Niveaus einander entsprechend zu erfolgen: Kursverluste müssten durch Zinssenkungen aufgefangen werden. Bei steigenden Vermögenspreisen aber wären Zinserhöhungen geboten.
- Siehe Aktienblase, Ausrichtung aktienkursbestimmte, Blase, spekulative, Immobilienblase, Niedrigzinspolitik, Sparquote.