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Eigenmittel (equity capital):

Bedeutung des Finanzbegriffs

* Bei einer Bank grundsätzlich die Summe von

* Kern-kapital (eingezahltes Kapital, offene Rücklagen einschliesslich der Haftrücklage, Fonds für allgemeine Bankrisiken) und

* Ergänzungskapital (stille Reserven, Partizipationskapital mit Dividenden-Nachzahlungs-Verpflichtung, nachrangiges Kapital, Neubewertungsrücklage (Available-for-Sale-Bestand), Haftsummenzuschlag).

* In Deutschland nach § 10 KWG das "modifizierte verfügbare Eigenkapital", das nach einem bestimmten Ansatz zu berechnen ist; siehe diesen im Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Dezember 2006, S. 73.

- Siehe Gewinn, Eigenkapital, Einlagen, Fremdgelder, Kapital, Leverage, Prudential Filter, Tier 1, Waiver-Regelung.

- Vgl. Jahresbericht 2005 der Ba-Fin, S. 108 (Risikopuffer-Funktion der Eigenmittel; nicht realisierte Gewinne sind nur bis 45 Prozent beim Ergänzungskapital anzusetzen), Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Dezember 2006, S. 69 ff. (Umsetzung der Eigenkapitalregelungen nach Basel-II in deutsches Recht).

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