Das Verhältnis des Sparens zum Einkommen, in der Regel nur auf die Privathaushalte bezogen. Die Erfahrung zeigt, dass mit steigendem Einkommen und unter der Voraussetzung von
* Preisstabilität,
* unveränderten Erwartungen,
* gleichbleibender Steuerbelastung,
* wertbeständiger Vermögenslage (der Marktpreis des Portfolios in Wertpapieren und anderen Anlagegegenständen ändert sich nicht) und
* feststehenden Kauf-Gewohnheiten (= konstantem Präferenzengefü-ge) mehr gespart und weniger verbraucht wird; der Grenzhang zum Sparen (= die margi-nale Sparquote: das Mehr an Sparen bei einer Erhöhung des Einkommens um 1 GE) steigt an.
- Siehe Entsparen, Inflation, Sparen.