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Termineinlagen (fixed-term deposits, cor

Bedeutung des Finanzbegriffs

Guthaben (Einlagen, Depositen), welche den Banken befristet für einen Zeitraum von mindestens 30 Tagen und üblicherweise in grösseren Beträgen zur Verfügung gestellt werden.

- Aufsichtsrechtlich gab es um diese (so auch im Deutschen genannten) Core Deposits im Zuge von Basel-ll lange Diskussionen, weil diese nach den Hedge-Accounting-Regen nicht zur Absicherung län-gerfristiger Aktivgeschäfte herangezogen werden dürfen. Das International Accounting Standards Board (IASB) verwies zur Begründung dafür auf die Möglichkeit des jederzeitigen Abzugs solcher Einlagen. Die Praxis hält dem die sog. ßoc/ensafz-Theorie entgegen. Danach haben Core Deposits erfahrungsgemäss eine längere Verweildauer in der Bankbilanz als es ihrer vertraglichen Fälligkeit entspricht.

- Die EZB kann im Rahmen der Fein-steuerungs-Operationen über Schnelltender oder über bilaterale Geschäfte Termineinlagen der Banken für eine gewisse Zeit zu für die Banken günstigen Bedingungen hereinnehmen.

- Siehe Bodensatz, Fristentransformation, Hereinnahme, IAS 39.

- Vgl. die Termineinlagen aufgeschlüsselt nach Einlegern im Anhang "Statistik des Euro-Währungsgebiets", Rubrik "Monetäre Entwicklungen, Banken und Investmentfonds" im jeweiligen Monatsbericht der EZB.

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