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Transferrisiken (intermediary risks):

Bedeutung des Finanzbegriffs

* Bei Darlehn einer Bank in fremde Währungsgebiete die Möglichkeit, dass

* die Bedienung (Verzinsung und Tilgung) in frei konvertierbarer Währung von politischen Instanzen untersagt wird oder gar

* die Schulden von der (neuen) Regierung nicht anerkannt werden (odious public debt).

* Risiken, die in Zusammenhang mit Kreditderivaten in erster Linie bei Intermediärbanken entstehen. Hierzu zählt vor allem das

* Basis-Risiko: zwei gegenläufige /Aös/cftemngsgeschäfte sind nicht vollständig deckungsgleich (etwa: sie beziehen sich nicht auf gleichartige Referenzaktiva),

* Kontrahenten-Risiko: der Sicherungsgeber ist wirtschaftlich nicht in der Lage, die vereinbarte Leistung zu erbringen,

* Rechts-Risiko: die Einschätzung eines Vorgangs als Eintritt der Kreditereignisses ist zwischen Sicherungsgeber und Siche-rungsnehmer umstritten und

* operationelles Risiko: die organisatorische (personelle, technische) Infrastruktur versagt.

* Manchmal auch zur Bezeichnung allfälliger Verluste durch Ausfall der IT-Technologie (Technologierisiken) gebraucht.

- Siehe Informationssicherung, IT-Risiken, Länderrisiko, Staatsschulden, verweigerte, Technologierisiken, Videokonferenz. -Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom April 2004, S. 38.

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