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Verhaltensrisiko (conduct risk)

Bedeutung des Finanzbegriffs

Verhaltensrisiko (conduct risk) Teil des Operationellen Risikos. Die Verhaltensrisiken lassen sich in Irrtumsrisiken, Fahrlässigkeitsrisiken und kriminelle Risiken unterteilen.

* Ein Irrtum liegt vor, wenn der Bank

- bei Einhaltung interner Richtlinien und externer Gesetze

- ein Schaden zugefügt wird. Das Irrtumsrisiko ist also durch menschliches Versagen begründet und umfasst vor allem Eingabefehler, Schreibfehler sowie Verwechslungen.

* Fahrlässigkeit liegt vor, wenn ein Mitarbeiter keinen persönlichen Vorteil aus einer schädigenden Handlung erlangt, aber die internen und externen Gesetze verletzt hat.

* Zu den kriminellen Risiken zählen vor allem Betrug, Unterschlagung oder Sabotage. -Siehe Risiko, banktechnisches, Risiko, operationelles, Risiko, personelles.

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