Der Preis der heimischen Währung auf dem Devisenmarkt wird von der Zentralbank durch Interventionen -D auf einem einzigen Kurs gesichert, an dem das Angebot und die Nachfrage nach ausländischen Zahlungsmitteln gleichgewichtig zu sein verspricht (auch fester, starrer, fixierter Wechselkurs genannt) oder
* innert einer Spanne schwankend belassen; sobald der Kurs nach oben eine vorgegebene Grenze erreicht (oberer Interventionspunkt; upper support point) oder die nach unten vorgegebene Grenze erreicht wird (unterer Interventionspunkt; Iower support point), greift die Zentralbank regulierend ein. Die Spanne zwischen beiden Marken nennt man Bandbreite (Kursmarge; spread, band); sie wird als Prozentsatz der Abweichung von der Parität mit entsprechendem Vorzeichen angegeben. Diese Form festen Devisenkurses nennt man auch stufenflexibler Wechselkurs (limi-ted [pegged] exchange rate). Je breiter die Kursmarge ist, desto mehr kommt der stufenflexible Wechselkurs dem frei schwankenden Wechselkurs nahe.
- Siehe Interventionspunkte.